17 June 2026, 18:00

Berliner Polizist wegen Betrugs mit gefälschtem Sportabzeichen angeklagt

Betrugsvorwurf: Polizist soll Beförderung durch manipulierte Sportabzeichen erlangt haben

Berliner Polizist wegen Betrugs mit gefälschtem Sportabzeichen angeklagt

Ein Berliner Polizist sieht sich schweren Betrugsvorwürfen ausgesetzt, nachdem er mit einem gefälschten Dokument eine Beförderung erschlichen haben soll. Der Fall hat disziplinarische Maßnahmen zur Folge und die Staatsanwaltschaft fordert die Rückzahlung von knapp 19.300 Euro.

Der Beamte reichte 2020 eine gefälschte Urkunde über den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens in Gold ein. Auf Grundlage dieses gefälschten Nachweises wurde er befördert und erhielt eine Gehaltserhöhung. Bis Mai 2026 hatten die falschen Angaben die Polizei bereits rund 11.600 Euro an unrechtmäßigen Zahlungen gekostet.

Neben der Fälschung des Sportabzeichens wird dem Polizisten vorgeworfen, in zwei separaten Fällen Dienstunfähigkeit vorgetäuscht zu haben, um sich vor der Arbeit zu drücken. Diese Täuschungen im Jahr 2020 sollen der Polizei zusätzliche 7.700 Euro gekostet haben.

Der Beamte muss sich nun vor dem Amtsgericht Tiergarten in drei Fällen wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Die Berliner Polizei hat zudem interne Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft verlangt die Rückerstattung von insgesamt etwa 19.300 Euro für sämtliche falsche Ansprüche.

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Der Fall zeigt die finanziellen und beruflichen Folgen der mutmaßlichen Handlungen des Polizisten auf. Das Urteil und das Disziplinarverfahren werden über das endgültige Ergebnis entscheiden.

Quelle