Berlin plant futuristisches Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und Olympia-Perspektive
Antoinette HettnerBerlin plant futuristisches Viertel Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen und Olympia-Perspektive
Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West bei Westkreuz und Grunewald
In Berlin entsteht ein neues urbanes Quartier mit dem Namen Stadteingang West in der Nähe der S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald. Das etwa 45 Hektar große Gebiet soll Platz für bis zu 5.000 Bewohner bieten und ist Teil eines langfristigen Plans zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald.
Der Berliner Senat hat den Bau von mindestens 2.400 neuen Wohnungen in dem Viertel genehmigt. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge wird die Bauarbeiten koordinieren, die voraussichtlich über das nächste Jahrzehnt verteilt umgesetzt werden. Das Projekt ist eng mit weiteren Infrastrukturmaßnahmen verknüpft, darunter der Umbau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Eine verbesserte Autobahnanbindung soll die Erschließung des Gebiets vorantreiben. Sollte sich Berlin um die Austragung der Olympischen oder Paralympischen Spiele bewerben und den Zuschlag erhalten, könnte ein Teil der Wohnungen als Olympisches Dorf genutzt werden. Einige Einheiten könnten während der Spiele auch vorübergehend Athleten beherbergen.
Der ehemalige Güterbahnhof bildet das Herzstück des neuen Viertels. Seine Lage zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Grunewald macht ihn zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt für die zukünftigen Bewohner.
Das Projekt Stadteingang West wird Berlins Wohnungsbestand um Tausende Einheiten erweitern. Die Planung lässt zudem Spielraum für eine spätere olympische Nutzung, falls die Stadt den Zuschlag erhält. In den kommenden Jahren werden Bauarbeiten und Infrastrukturprojekte das Gesicht des Gebiets prägen.






