26 April 2026, 14:37

Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 in Schach – trotz Rot und VAR-Drama

Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit der Aufschrift "Bayern Munich vs Bayern Munich Betting Tips & Preview" im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 in Schach – trotz Rot und VAR-Drama

Bayern Münchens Frauenmannschaft erkämpft 1:1 gegen Barcelona vor Rekordkulisse

Vor 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord – spielte der FC Bayern München im Heimspiel gegen den FC Barcelona ein packendes 1:1-Unentschieden. Die Partie in München war von hoher Dramatik geprägt, darunter zwei Platzverweise, darunter einer für Bayerns Verteidigerin Franziska Kett nach einer VAR-Überprüfung. Trotz der Kontroversen bedeutet das Ergebnis eine deutliche Steigerung nach der deutlichen 1:7-Niederlage im Hinspiel.

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Die Münchnerinnen gingen diesmal defensiv disziplinierter zu Werke, nachdem sie im ersten Aufeinandertreffen eine herbe Niederlage kassiert hatten. Ihre Taktik zahlte sich aus, als Franziska Kett in der 69. Minute nach einer sehenswerten Kombination mit Pernille Harder den Ausgleich erzielte.

Die Partie nahm in der 79. Minute eine Wendung, als Kett nach einem Foul an Salma Paralluelos Zopf die Rote Karte sah. Schiedsrichterin Ivana Martincic hatte die Szene zunächst übersehen, entschied nach VAR-Konsultation jedoch auf Platzverweis. Die Szene erinnerte an den Ausschluss von Kathrin Hendrich bei der EM 2025 wegen eines ähnlichen Vergehens.

Die Frustration bei den Bayern wuchs, als auch Trainer José Barcala wegen Protests gegen die Schiedsrichterentscheidung des Platzes verwiesen wurde. Nach dem Spiel kritisierte Bianca Rech, Sportdirektorin der Bayern-Frauen, die Rote Karte für Kett als ungerechtfertigt. Trotz der Rückschläge blieb Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn zuversichtlich und betonte, dass der Einzug ins Champions-League-Finale für die Münchnerinnen weiterhin möglich sei.

Das 1:1 hält Bayern im Wettbewerb, doch die Roten Karten erschweren die Ausgangslage. Die Rekordbesucherzahlen unterstreichen den wachsenden Zuspruch für den Frauenfußball in München. Nun bereitet sich das Team auf die nächste Runde vor – mit möglichen Konsequenzen aus den Disziplinarstrafen, die die Strategie beeinflussen dürften.

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