02 May 2026, 02:28

Arbeitsmarkt 2025: Warum Führungsjobs und Handwerksberufe immer seltener werden

Gruppe von automatisierten Robotern auf einem Flärband in einem Lager, das Kartons mit Fahrzeugen auf dem Boden sichtbar sind.

Arbeitsmarkt 2025: Warum Führungsjobs und Handwerksberufe immer seltener werden

Arbeitsmarkt 2025: Deutlicher Rückgang bei Stellenangeboten in Schlüsselbranchen

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Eine aktuelle Analyse zeigt massive Einbrüche bei Stellenausschreibungen für Führungspositionen, administrative Berufe und Fachhandwerksberufe. Die vom Arbeitsmarktforschungsinstitut Index erhobenen Daten unterstreichen die wachsenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt.

Am stärksten betroffen sind Führungspositionen in Industrieunternehmen, wo die Anzahl der Stellenangebote um 30 Prozent zurückging. Auch Akademiker haben es schwerer: In Industrieunternehmen sanken die Vakanzen um 22 Prozent. Experten führen dies auf den zunehmenden Druck durch generative KI zurück, die die Nachfrage nach bestimmten Spezialkenntnissen verringert.

Auch im Büro- und Verwaltungsbereich gab es spürbare Rückgänge. Ausschreibungen für Sekretariats- und Büromanagementstellen gingen um 22 Prozent zurück, allgemeine Verwaltungsjobs um 19 Prozent. Personalabteilungen verzeichneten einen ähnlichen Trend mit einem Minus von 19 Prozent.

Handwerks- und Bauberufe blieben ebenfalls nicht verschont. Hier sanken die Stellenangebote – ebenso wie in Umweltberufen – um 14 Prozent. Selbst Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung in Industrieunternehmen mussten einen Rückgang um 8 Prozent bei den verfügbaren Positionen hinnehmen.

Die Erkenntnisse basieren auf einer umfassenden Auswertung von Stellenanzeigen. Die Forscher analysierten 197 Printmedien, 321 Online-Jobbörsen, das Portal der Bundesagentur für Arbeit sowie fast eine Million Unternehmenswebsites.

Die Daten zeichnen ein klares Bild eines schrumpfenden Arbeitsmarktes in mehreren Bereichen. Weniger offene Stellen für Führungskräfte, Verwaltungsangestellte und Fachhandwerker deuten auf sich wandelnde Anforderungen in verschiedenen Branchen hin. Der in der Welt am Sonntag veröffentlichte Bericht unterstreicht, wie wichtig es für Arbeitnehmer ist, sich an die sich verändernden Beschäftigungstrends anzupassen.

Quelle