24 May 2026, 04:37

Andrea Kautny revolutioniert seit 25 Jahren die Chormusik in NRW

Chorleiterin Andrea Kautny feiert 25-jähriges Jubiläum: Chorleiterin seit 25 Jahren

Andrea Kautny revolutioniert seit 25 Jahren die Chormusik in NRW

Andrea Kautny prägt seit mehr als zwei Jahrzehnten die Chormusik in Nordrhein-Westfalen. Ihr Weg begann mit der Gründung der Tonköpfe, eines Chors, der seitdem eine Säule des kulturellen Lebens in Willich ist. Sieben Jahre später brachte sie Frauenpower ins Leben – heute Deutschlands größten Frauenchor –, nachdem sie unter der Schlagzeile „Gesucht: Frauenpower“ einen Aufruf an Sängerinnen entdeckt hatte.

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Kautnys Leidenschaft für die Chorleitung entstand während ihres berufsbegleitenden Studiums an der Staatlichen Musikakademie in Heek. 1999 verwirklichte sie ihre Vision mit der Gründung der Tonköpfe, einem Ensemble, das für sein modernes Repertoire und professionelle Disziplin bekannt ist. Die a-cappella-Pop-Arrangements des Chors entwickelten sich schnell zu einem lokalen Highlight und wurden für ihre emotionale Tiefe und technische Präzision gefeiert.

Der Erfolg der Tonköpfe beruht auf Kautnys hohen Ansprüchen: eine mitreißende Bühnenpräsenz, intensive Proben und die Überzeugung, dass Chorgesang mehr sein kann als bloße Harmonie. Dieser Ansatz prägt auch Frauenpower, der heute rund 180 Sängerinnen vereint. Das reine Frauenensemble begeistert das Publikum mit Rock-, Pop- und Musical-Nummern, die Showtalent mit unwiderstehlicher Energie verbinden.

Kürzlich ehrte der Chorverband Nordrhein-Westfalen Kautny und die Tonköpfe für 25 Jahre herausragendes Wirken. Vier Gründungsmitglieder – Andrea Kiefer, Thomas Kiefer, Sabine Krüger und Ulrike Neuendorf – wurden ebenfalls für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Für 2026 plant der Chor eine Tournee durch die Region mit Auftritten im Kölner Tanzbrunnen und im Düsseldorfer Capitol Theater.

Kautnys Arbeit hat die Chorperformance neu definiert, indem sie Innovation mit Tradition verbindet. Die anstehende Tour der Tonköpfe und der wachsende Ruf von Frauenpower unterstreichen ihren nachhaltigen Einfluss auf die Musikszene. Beide Chöre beweisen weiterhin, dass künstlerische Disziplin und mutige Kreativität das Publikum über Jahrzehnte faszinieren können.

Quelle