Aktivisten formen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Frühstück in Heidenheim
Antoinette HettnerAktivisten formen Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch bei AfD-Frühstück in Heidenheim
Linkaktivisten haben eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz formten. Bei der provokanten Aktion, die mit dem Zentrum für Politische Schönheit in Verbindung gebracht wird, wurden zudem die Worte „Hütet euch vor der NSAFD“ um das Symbol herum arrangiert. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet.
Der Zwischenfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die rechtsextreme AfD ein Frühstückstreffen abhielt. Die Aktivisten nutzten 1,2 Kilogramm veganes Hackfleisch, um das verbotene Zeichen auf einem Tisch zu formen – eine gezielte Attacke auf die Veranstaltung. Das Zentrum für Politische Schönheit, bekannt für spektakuläre und umstrittene Proteste, bekannte sich später zu der Aktion.
Emil Sänze, Landesvorsitzender der AfD, verurteilte die Aktion als „Schande“. Berichten zufolge kam es nach der Störung auch zu Auseinandersetzungen zwischen AfD-Politikern und den Aktivisten. Die Behörden prüfen nun, ob die Darstellung gegen deutsche Gesetze verstößt, die die Verwendung verfassungsfeindlicher und terroristischer Symbole – darunter Hakenkreuze – verbieten.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe die AfD ins Visier nimmt. Im vergangenen Sommer unterbrachen sie ein ARD-Interview mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel und sorgten damit für großes Aufsehen. Das Zentrum für Politische Schönheit hat sich einen Namen mit aufsehenerregenden, konfrontativen Aktionen gemacht, die gezielt öffentliche Debatten provozieren sollen.
Die Protestaktion hat zu polizeilichen Ermittlungen wegen möglicher Rechtsverstöße geführt. Das Hakenkreuz, in Deutschland ein verbotenes Symbol, steht im Mittelpunkt der Untersuchungen. Die AfD kritisierte unterdessen scharf die Methoden der Aktivisten und deren Botschaft.






