04 March 2026, 19:38

Adidas feiert Rekordumsatz 2025 – doch Nike bleibt ungeschlagen

Ein Adidas-Laden in einem Einkaufszentrum mit Schaufensterpuppen, Kleidung, Schuhen und einer Tafel mit dem Adidas-Logo, die darauf hinweist, dass es ein Adidas Originals-Laden ist.

Adidas verlängert Vertrag von CEO Björn Gulden bis Ende 2030 - Adidas feiert Rekordumsatz 2025 – doch Nike bleibt ungeschlagen

Adidas hat starke Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt: Der Umsatz erreichte einen Rekordwert, und die Gewinne stiegen deutlich an. Gleichzeitig gab das Unternehmen wichtige personelle Veränderungen bekannt, darunter einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie eine Vertragsverlängerung für seinen Vorstandsvorsitzenden.

Der Sportartikelhersteller verzeichnete 2025 einen Umsatz von 24,8 Milliarden Euro – ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte um rund 75 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro. Treiber dieses Wachstums war die hohe Nachfrage nach Retro-Modellen wie den Sneakern Samba und Gazelle.

Für 2026 rechnet Adidas mit einem weiteren Umsatzanstieg um voraussichtlich 2 Milliarden Euro, befeuert durch die anstehende FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft. Zudem wurde der Vertrag von Vorstandschef Björn Gulden bis Ende 2030 verlängert. Gulden, ein ehemaliger Profifußballer, hatte 2023 die Führung übernommen, nachdem er zuvor ein Jahrzehnt lang den Konkurrenten Puma geleitet hatte. Unter seiner Ägide hat Adidas trotz schwieriger Marktbedingungen deutliche operative und finanzielle Fortschritte erzielt.

Auch im Aufsichtsrat gibt es Bewegungen: Der aktuelle Vorsitzende Thomas Rabe wird nach der Hauptversammlung im Mai zurücktreten. Sein Nachfolger wird der ägyptische Unternehmer Nassef Sawiris sein. Zudem soll Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, in den Aufsichtsrat einziehen.

Obwohl Adidas seine Position gestärkt hat, bleibt Nike unangefochtener Marktführer. In den vergangenen fünf Jahren hielt Nike einen globalen Marktanteil von 28 bis 30 Prozent im Bereich Sportschuhe und -bekleidung, während Adidas auf 16 bis 18 Prozent kam. Auch beim Umsatzwachstum lag Nike vorne – dank seiner starken Direktvertriebsstrategie und Markenpräsenz, insbesondere nach dem Ende der Yeezy-Kooperation von Adidas im Jahr 2022.

Adidas setzt nun auf nachhaltiges Wachstum: Mit schwungvollem Absatz und stabiler Führungsebene ist das Unternehmen gut aufgestellt, um weitere Erfolge zu erzielen – besonders mit Blick auf die WM 2026. Die verlängerte Amtszeit von Gulden und die Neubesetzungen im Aufsichtsrat unterstreichen das Vertrauen in die Zukunft des Konzerns.

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