Abschied von "Göttingen kolonial": Letzte Chance für die aufrüttelnde Ausstellung im Deutschen Museum
Antoinette HettnerAbschied von "Göttingen kolonial": Letzte Chance für die aufrüttelnde Ausstellung im Deutschen Museum
Ausstellung "Göttingen kolonial, 1871–1945" endet nach erfolgreicher Laufzeit im Deutschen Museum Göttingen
Mit einer Sonderveranstaltung am Sonntag, dem 23. Februar 2025, geht die Ausstellung "Göttingen kolonial, 1871–1945" im Deutschen Museum Göttingen nach großem Besucherandrang zu Ende.
Die Schau wurde von 16 Studierenden unter der Leitung von Dr. Karolin Wetjen und Charlotte Prauß konzipiert. Ihre Recherchen brachten Göttingens Verstrickungen in die deutsche Kolonialgeschichte zwischen 1871 und 1945 ans Licht. Thematisiert werden lokale Kolonialvereine, missionarische Tätigkeiten, universitäre Sammlungen sowie militärische Beteiligung.
Am letzten Ausstellungstag bietet das Museum Führungen um 11:00, 12:00, 15:00 und 16:00 Uhr an. Zwischen 14:00 und 15:30 Uhr können Besucher:innen bei Kaffee und Kuchen mit den studierenden Forscher:innen ins Gespräch kommen. Die gesamte Veranstaltung dauert von 11:00 bis 17:00 Uhr, der Eintritt ist durchgehend frei.
Das Museum dankt allen Leihgebern für ihre Unterstützung, die zum Erfolg der Ausstellung beigetragen haben. Ob das Projekt die öffentliche Debatte über kolonialzeitliche Verantwortung beeinflusst hat, bleibt offen – dazu liegen keine weiteren Angaben vor.
Nach dem Abschluss ist die Ausstellung nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Forschungsergebnisse und Materialien bleiben jedoch Teil des Museumsarchivs. Der letzte Tag bietet eine finale Gelegenheit, sich in geführten Rundgängen und lockeren Gesprächen mit Göttingens kolonialer Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Post-Exhibition Academic Momentum: Upcoming Gotha Conference Explores Colonial History Themes
A related academic event is set to continue the dialogue on colonial history. The Gotha Research Library and University of Erfurt will host a conference on 17 October 2025, focusing on early modern European scholarship and perceptions of Africa. The event will feature discussions on court culture, object histories, and global entanglements, targeting researchers and museum professionals. This follows the recent Göttingen exhibition's exploration of local colonial ties.






